Uhrenarmband Nylon und Perlon – leicht, luftig, stufenlos verstellbar
Nylon- und Perlonbänder sind die leichtesten Bänder im Sortiment. Sie tragen kaum auf, kleben im Sommer nicht am Handgelenk und lassen sich waschen – Eigenschaften, die weder Leder noch Metall bieten.
Die meisten sind Durchzugsbänder: ein durchgehender Streifen, der unter dem Uhrengehäuse hindurchläuft. Das hat zwei Vorteile. Erstens ist das Band stufenlos verstellbar, es gibt also kein "zu eng oder zu weit". Zweitens bleibt die Uhr am Arm, selbst wenn ein Federsteg bricht.
Perlon ist besonders fein gewebt, sehr dünn und in Breiten von 6 bis 26 Millimetern erhältlich. Gerade für schmale Damenuhren mit 8, 10 oder 12 Millimetern ist die Auswahl sonst dürftig – hier finden Sie welche. Nylon ist gröber, kräftiger und beliebt an Flieger- und Militäruhren.
Ein praktischer Nebeneffekt: Textilbänder gehören zu den günstigsten Bändern überhaupt. Wer gerne wechselt, legt sich ohne grossen Aufwand drei Farben zu.
Zu beachten ist einzig die Bauhöhe. Weil das Band unter der Uhr durchläuft, trägt es dort ein bis zwei Millimeter auf. Bei sehr flachen Kleideruhren kann das stören.
Häufige Fragen zu Nylon- und Perlonbändern
Was ist ein Durchzugsband?
Ein durchgehendes Band, das unter dem Uhrengehäuse hindurchgeführt wird. Es ist stufenlos verstellbar und hält die Uhr auch bei gebrochenem Federsteg.
Was unterscheidet Perlon von Nylon?
Perlon ist feiner gewebt, dünner und weicher. Nylon ist gröber, kräftiger und robuster. Für schmale Uhren eignet sich Perlon besser.
Kann ich das Band waschen?
Ja, von Hand mit lauwarmem Wasser und etwas Seife. Anschliessend an der Luft trocknen lassen.
Franst ein Textilband mit der Zeit aus?
Die Kanten sind versiegelt. Bei starker Beanspruchung kann sich die Versiegelung lösen – ein kurzes Anschmelzen mit einem Feuerzeug hilft, sollte aber vorsichtig geschehen.