NATO-Band – das durchgezogene Textilband mit Militärgeschichte
Das NATO-Band entstand in den 1970er-Jahren für die britische Armee. Die Vorgabe lautete: Das Band muss die Uhr auch dann halten, wenn ein Federsteg bricht. Die Lösung war ein durchgehender Nylonstreifen, der unter dem Gehäuse hindurchläuft.
Bis heute ist das der wichtigste Vorteil. Dazu kommt der stufenlose Sitz und die Möglichkeit, das Band in Sekunden zu wechseln, ohne Werkzeug und ohne die Uhr zu zerkratzen.
Farblich reicht die Palette von den bekannten Streifenmustern bis zu einfarbigen Ausführungen in Schwarz, Dunkelblau, Grün und Grau. Ein NATO-Band ist damit auch ein günstiger Weg, einer Uhr regelmässig ein neues Gesicht zu geben.
Zu beachten ist die Bauhöhe: Das Band liegt unter der Uhr und hebt sie um ein bis zwei Millimeter an. Bei flachen Kleideruhren wirkt das ungewohnt, bei Sport- und Fliegeruhren passt es.
Wer die Uhr lieber vor Ort anpassen lässt, findet uns in Worb, wenige Minuten von Bern entfernt.
Häufige Fragen
Warum heisst es NATO-Band?
Der Name geht auf die Beschaffungsnummer der britischen Streitkräfte zurück. Ursprünglich war es reine Militärausrüstung.
Passt ein NATO-Band an jede Uhr?
Sofern die Breite stimmt und die Federstege zugänglich sind, ja. Bei sehr engem Abstand zwischen Steg und Gehäuse kann das Band zu dick sein.
Wie messe ich die richtige Bandbreite?
Messen Sie den Abstand zwischen den beiden Bandhörnern Ihrer Uhr in Millimetern – also die Öffnung, in die das Band eingesetzt wird. Massgebend ist dieses Innenmass.