Handvernähtes Uhrenarmband – aufwendig gefertigt
Bei einem handvernähten Band wird mit zwei Nadeln und einem durchgehenden Faden gearbeitet, der sich bei jedem Stich kreuzt. Der Unterschied zur Maschinennaht ist nicht bloss dekorativ: Reisst ein Faden, öffnet sich nur dieser eine Stich – die Naht bleibt im Übrigen geschlossen.
Bei maschineller Steppnaht dagegen kann sich die ganze Naht auflösen, wenn der Unterfaden bricht. Handvernähte Bänder halten deshalb im Alltag deutlich länger, auch wenn man den Unterschied auf den ersten Blick kaum sieht.
Erkennbar ist die Handnaht an den leicht schräg stehenden Stichen, die abwechselnd nach links und rechts geneigt sind. Bei Maschinennaht stehen alle Stiche exakt gleich.
Kundinnen und Kunden aus Bern, Münsingen und dem Emmental bringen ihre Uhr gerne zum Anpassen vorbei.
Häufige Fragen
Woran erkenne ich eine Handnaht?
An den leicht schräg und abwechselnd geneigten Stichen. Maschinennähte zeigen ein völlig gleichmässiges Bild.
Lohnt sich der Aufpreis?
Wenn Sie das Band täglich tragen, ja. Die Naht hält länger und löst sich nicht auf einen Schlag auf.
Wie messe ich die richtige Bandbreite?
Messen Sie den Abstand zwischen den beiden Bandhörnern Ihrer Uhr in Millimetern – also die Öffnung, in die das Band eingesetzt wird. Massgebend ist dieses Innenmass.